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ATTACK

Technische Beschreibung

Eine der beiden Miniaturkameras wurde in der Handfläche des Künstlers befestigt.

Sie ist über einen Mischer mit dem LCD-Beamer verbunden. Während der Aktion werden die aus der Hand gefilmten Bilder live auf eine ca. 5x6 Meter große Wand projeziert.

Die insgesamt neun Filmsequenzen werden jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt eingefroren. In diesem Moment wird eine der Stahlspitzen -- ca. 2 kg schwer, 60 cm lang -- mit sichtbar und tatsächlich großer Energie gegen die Wand geschleudert und bleibt im Mauerwerk und damit im entsprechenden Bildteil stecken.

In der ersten Szene filmt der Künstler sich selbst. In diesem Moment, in dem sein Kopf in Überlebensgröße erscheint, wird das Bild eingefroren und attackiert.

Bei den folgenden sieben Würfen wird das Publikum einbezogen.

Die entsprechenden Still-Sequenzen aus Gruppen oder einzelnen Personen werden ebenfalls mit den Stahlspitzen attackiert.

Zum Abschluß erscheint das Auge des Künstlers in überdimensionaler Größe und wird, wie die Bilder zuvor, ins Visier genommen und getroffen.

Der gesamte Ablauf wurde mit einer zweiten Kamera aus der Wand heraus gefilmt.

Diese Bilder werden jetzt, zum Teil per Mischer verfremdet, wiederum über den Beamer, vorgeführt.

Mehrere Stahlspitzen stecken dabei in der Wand, auf der nun die Bilder aus dieser gefährlichen Perspektive ablaufen (Künstler wirft scheinbar auf den Betrachter).

Durch diese filmische Wiederholung entstehen zwei verschiedene Zeit- und Aktionsebenen.

Die gesamte Aktion wird durch parallel laufende DAT-records begleitet, die speziell für die Aktion komponiert wurden. Dazu live: Trommeln auf Stahlfässern.