1810 - Mönche und das Vergnügen
Der Wirt Anton Gruber
erwarb 1810 einen Teil des Isareilandes, früher Garten und Regenerationsstätte
der Franziskaner Mönche. Auf einer Reise nach Wien begeisterte ihn der
Prater sosehr, daß er sich den Namen lieh, und sein Gasthaus "Die
Praterwirtschaft" mit Vergnügungspark und Karussell entwickelte sich
schnell zu einem beliebten Ausflugsziel der Münchener.
Was fehlte: ein Tanzsaal.
Grubers Sohn Georg sorgte 1834 für Abhilfe und veranstaltete dort bis
1866 Feste und große Bälle. Die Insel, das Münchener "Tivoli",
wurde bald unter dem Namen Praterinsel bekannt.
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![Praterinsel - Historische Postkarte [riemerschmid_postcard_3.jpg (32453 Byte)]](img/riemerschmid_postcard_3.jpg)
![Blick auf Abrecher, Praterinsel und Praterwirtschaft (1817 in Stein errichtet), im Hintergrund "Ripfelschlößl" (Radierung) [hist01.gif (51903 Byte)]](img/hist01.jpg)
Blick auf Abrecher,
Praterinsel und Praterwirtschaft (1817 in Stein errichtet),
im Hintergrund "Ripfelschlößl" (Radierung)
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